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Presseinformation vom 29.08.2007
Erstmals seit einem halben Jahrhundert sind wieder zahlreiche pflanzliche Fossilien aus dem Pliozän (jüngeres Tertiär) im Untermaingebiet geborgen worden. „Dies sind wichtige Funde für diesen Zeitraum in Deutschland“, würdigt Dr. Volker Wilde, Leiter der Paläobotanik am Senckenberg-Forschungsinstitut und Museum, Frankfurt,die etwa zwei Millionen Jahre alten Pflanzen. Die Fossilien waren 2005 von Vereinsmitgliedern der Arbeitsgruppe Palaeo-Geo e. V., Kelkheim, in der Aushubhalde der Baustelle „Unterführung B40a/Verlängerung der Leunastrasse“bei Frankfurt-Schwanheim ausgegraben worden.Die Versteinerungen werden von der Arbeitsgruppe am Samstag, den 8. September, in Kelsterbach erstmals der Öffentlichkeit gezeigt:Die Ausstellung unter dem Motto „Botanische Schätze von Frankfurt-Schwanheim“ ist von 12 bis 18 Uhr im Gemeinschaftsraum des Sportparks, Kirschenallee, zu besichtigen – der Eintritt ist frei.
Ahornblatt aus dem Pliozän von Frankfurt-Schwanheim.
Die Ausstellung ist während des „Fossilien-Forums“ zu besichtigen, das die Arbeitsgruppe in jährlichen Abständen bereits zum fünften Mal in Kelsterbach veranstaltet. Hierzu sind sowohl Fossiliensammlerinnen und Fossiliensammler wie auch weitere an Versteinerungen interessierte Bürgerinnen und Bürger mit ihren Kindern eingeladen. Besucher, die eine Versteinerung mitnehmen möchten, jedoch keine zum Tauschen haben, brauchen dennoch nicht leer auszugehen: Sie können Fossilien zu günstigen Sammler-Preisen erwerben.
Mit dem Forum wird auch eine Plattform für Informations-Gespräche der Mitglieder mit Sammlern und anderen Interessierten geboten. Mitgebrachte Fossilien, deren Zugehörigkeit bisher unbekannt ist, können nach Möglichkeit bestimmt werden. Der Weg zum Forum ist ab der Ortseinfahrt Kelsterbach beschildert.
Im Internet kann man sich über die im Juni 2004 gegründete und als gemeinnützig anerkannte Arbeitsgruppe unter www.palaeo-geo-ev.de näher informieren.
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